Dan Pyle

„Falls Sie noch kein Bild von Dan Pyle besitzen, ist das äußerst bedauerlich, denn dieser Künstler ist ein Michelangelo unserer Zeit. Seine Arbeiten entstammen einem konzentrierten Geist, einer brillianten Vorstellungskraft sowie einer lockeren und agilen Hand. Sie werden wenig andere Zeichner dieses Kalibers finden. Die Vielfalt seiner Themen ist beachtlich. Jede Zeichnung erfordert viel Zeit. Seine Kreationen aus Zeichenkohle sind detailliert und dennoch frei, keinesfalls überladen.
… Er ist in den USA, in Asien und gleichermaßen in Europa bekannt. Falls Sie die Chance haben, dieses Genie persönlich kennenzulernen, werden auch Sie im Nu von seiner Klarheit, seiner Perspektive sowie von seinem atemberaubenden künstlerischen Geschick in den Bann gezogen werden.“

Dr. William A. Emboden, F.L.S

Vita

Dan Pyle wurde 1954 in Wolf Point/Montana geboren und lebt und arbeitet in Los Angeles/ CA.

 Pyles Arbeiten reflektieren seinen unglaublichen Enthusiasmus für das Detail, was dazu führt, dass seine Arbeiten im ersten Augenblick oftmals für Fotografie gehalten werden. Die Anonymität, die seine Kunst widerspiegelt ist seinerseits gewollt. Er versteht es gekonnt, Schatten und Kontraste bei seinen Zeichnungen zu verwenden, die seine Figuren und Gegenstände lebendig wirken lassen. Pyles Werk ist von den Kontrasten und Randunschärfen eines Jan Vermeer und William Turner geprägt. Motivisch steht der menschliche Körper im Vordergrund seines Schaffens, den er mit seinen Muskeln, Formen und Bewegungen als ehemaliger Balletttänzer authentisch und ausdrucksvoll darzustellen vermag. Neben der Fokussierung auf den menschlichen Körper sind seine Motive unkonventionelle und gealterte Objekte, die er selbst fotografiert und in seine Kohlekompositionen transformiert.

 Regelmäßig erhält Dan Pyle Preise und Auszeichnungen für seine realistischen Zeichnungen, wie etwa im Rahmen der ‚American Art Awards‘. 2013 wurde beispielsweise das Triptych ‚In Pursuit of Freedom‘ in der Kategorie Charcoal/Pencil (Zeichenkohle/ Bleistift) mit dem ersten Platz bedacht. Zudem wird seine Arbeit bereits in zahlreichen Kunstmagazinen und Büchern gewürdigt.